- PRODUKTE
-
LÖSUNGEN
-
Darmgesundheit
-
Zellschutz & Energie
-
Herzgesundheit
-
Knochen & Gelenke
-
Immunsystem
-
Schilddrüse
-
Gehirn optimieren
-
Leber & Fettleber
-
Entzündungen
-
Chronisch müde
-
Gesunder Schlaf
-
Augen
-
Blutzucker
-
Haut, Haare Nägel
-
Schwangerschaft
-
Frauengesundheit
-
Männergesundheit
-
Kinder
-
Sportler
-
Für Vegetarier & Veganer
-
Für die Küche
- Körperpflege
-
- SPECIALS
- WISSEN
L-Glutamin: Power-Aminosäure für Darm, Immunstärke & Regeneration
Vorteile von L-Glutamin - Dr. rer. nat. Markus Stark
Produkte filtern
L-Glutamin: Wofür ist es gut?
"L-Glutamin ist nicht nur ein Baustein für die Regeneration, sondern ein wesentlicher Schlüssel für Darmgesundheit und Immunsystem. Gerade in stressigen Zeiten hilft es, die Balance im Körper wiederherzustellen.“ Dr. rer. nat Markus Stark
L-Glutamin ist die am häufigsten vorkommende Aminosäure im Körper. Glutamin kann vom Körper selbst hergestellt oder auch mit der Nahrung zugeführt werden. Obwohl diese Aminosäure als nicht-essenziell gilt, kann sie in Zeiten erhöhten Bedarfs positiv zur Regeneration beitragen.
Der größte Teil des L-Glutamins, welches wir aufnehmen, wird im Magen-Darm-Trakt benötigt, damit unsere Darmschleimhäute gebildet werden können. Die Aminosäure L-Glutamin spielt also eine zentrale Rolle für unsere Magen- & Darmgesundheit. Wenn jemand Gastritis oder Darmprobleme hat, spielt L-Glutamin eine wichtige Rolle, um die Darmwände zu schließen und die Schleimhäute aufzubauen.
Darüber hinaus hat L-Glutamin im Körper folgende Funktionen:
- Antioxidative Wirkung: Glutamin dient zusammen mit Cystein als Ausgangsmaterial zur Synthese von Glutathion, einem lebenswichtigen Antioxidans im Gewebe.
- Beruhigende Wirkung: Glutamin wird (im Unterschied zu Glutaminsäure) vom Gehirn aufgenommen und in Gamma-Aminobuttersäure (GABS) umgewandelt, GABS ist eine wichtige Substanz, die eine beruhigende, besänftigende Wirkung auf die Nervenbahnen hat.
- Energieproduktion: Glutamin ist die wichtigste Energiequelle in den Zellen und wird in vielen Geweben des Körpers abgebaut, um Energie zu produzieren. Es ist als Energielieferant unentbehrlich für Darmwände und weiße Blutkörperchen.
- Stabilisierung des Blutzuckerspiegels: Glutamin kann von der Leber aufgenommen und in Glukose umgewandelt werden und so den Blutzuckerspiegel im Gleichgewicht halten.
Wie soll man L-Glutamin einnehmen?
Der Bedarf kann variieren, je nachdem wie viel physischem Stress der Körper ausgesetzt ist.
Physische Stressfaktoren sind z.B.:
- Die Einnahme von Antibiotika, Magensäurehemmern & der Anti-Baby-Pille
- Verletzungen & größere Operationen
- Chronische Krankheiten
- Chronischer psychischer Stress
- Gluten & Lectine bei übermäßigem Getreideverzehr
Die Zufuhrempfehlung für Glutamin besteht aus Dosierungen zwischen 2 bis 12 g pro Tag. Um die Synthese von Glutathion und den Schutz vor Oxidation zu erhöhen, sollte Glutamin zusammen mit Cystein, Glycin und Vitamin B6 supplementiert werden.
Dosierung:
- Zur allgemeinen Unterstützung: 5–10 g pro Tag.
- Bei intensivem Training oder Erkrankungen: Bis zu 20 g pro Tag, verteilt auf mehrere Dosen.
- Therapeutische Anwendungen: Dosierungen von bis zu 40 g/Tag werden unter ärztlicher Aufsicht bei schweren Erkrankungen wie Morbus Crohn verwendet.
Einnahmeempfehlung:
- Auf nüchternen Magen oder mindestens zwei Stunden nach einer Mahlzeit einnehmen.
- Mit ausreichend Wasser oder Saft konsumieren.
- Für maximale Wirkung über den Tag verteilt einnehmen (z. B. morgens und abends).
Hinweis: Bei längerfristiger Einnahme oder hohen Dosierungen sollte ein Therapeut konsultiert werden.
Der Vorteil von Pulver
L-Glutamin in Pulverform kann individuell dosiert werden. Das ist besonders bei hohen Dosierungen empfehlenswert, da man hier nicht so viele Kapseln schlucken muss.
Der Vorteil von Kapseln
Kapseln müssen nicht selbst dosiert und in Wasser gelöst werden. Vor allem, wenn man nicht so viel Glutamin einnehmen möchte und selber nicht abmessen möchte, ist man mit Glutamin-Kapseln gut beraten.
>> L-Glutamin Kapseln, 60 Stück
L-Glutamin für Sportler
Gerade Sportler profitieren von der regenerierenden Wirkung von L-Glutamin. Es hilft, die Regenerationszeit nach dem Training zu verkürzen. Die Muskeln brauchen L-Glutamin als Energiequelle.
Speziell für Sportler gibt es garantiert dopingfreie Produkte, diese werden im unabhängigen Labor des Zentrums für Präventive Doping-Forschung geprüft.
Synergien von L-Glutamin
L-Glutamin arbeitet besonders gut mit Vitaminen zusammen, insbesondere mit Vitamin C. Vitamin C ist, genau wie L-Glutamin, auch für das Immunsystem zuständig - hier ergänzen sich die zwei Stoffe.
Die zusätzliche Einnahme von Omega-3 Fettsäuren ergänzt die schützende Wirkung von L-Glutamin, so werden Herz und Gefäße optimal versorgt.
>> Vitamin C-1000 Ascorbatkomplex | Tabletten 90 Stk.
Welche Schäden kann ein Glutamin-Mangel hervorrufen?
Ein Glutamin-Mangel kann erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit haben, insbesondere bei Menschen mit erhöhtem Bedarf.
Niedrige Glutamin Werte findet man bei proteinarmen Diäten, gastrointestinalen Störungen sowie jahrelang anhaltenden chronischen Entzündungen. Da Glutamin auch ein wichtiger Träger des Stickstoffmoleküls ist, kommt es zu einem erhöhten Stickstoffverlust und als Folge davon zu einem Glutaminmangel, was zu einer Atrophie der Schleimhäute führen kann.
Vor allem die Darmbarriere kann dadurch die optimale Funktion verlieren und bietet keinen Schutz mehr gegen Keime, die dann in die Blutbahn gelangen. Das gilt es zu verhindern. 80% aller Immunzellen befinden sich nämlich direkt hinter der Darmwand. Hier werden Viren, Pilze, Bakterien und Fremdproteine aller Art "herausgefiltert".
Wenn diese Schutzbarriere gestört ist, können diese Fremdstoffe ungehindert eintreten. Es kommt zu Entzündungen und infolgedessen zu übermäßiger Ausschüttung von Histamin. Allergische Reaktionen können die Folge sein. Chronischer Stress beschleunigt diesen Prozess zusätzlich.
Das Leaky-Gut-Syndrom
Ist der Darm bzw. die Darmschleimhaut kaputt, führt das zu einem Einströmen von zu großen Fremdproteinen. Das wird als Leaky-Gut-Syndrom bezeichnet - als löchriger Darm. Das Immunsystem reagiert mit der Ausschüttung von Histamin, weil das Immunglobulin sIGA, welches in allen Schleimhäuten vorkommt, nicht mehr in der Lage ist, den Körper vor diesen Fremdstoffen zu schützen. Es kommt zu einem Ungleichgewicht in der Darmflora: Zu einer Überbesiedelung der falschen Bakterien.
Weitere Symptome einer „Darmdysbiose“ können sein:
- Müdigkeit
- Hauterkrankungen (Neurodermitis)
- Allergien
- Asthma
- Migräne
- Scheidenpilze,
- Heißhungerattacken
- Zungenbelag
- Völlegefühl
- Blähungen
Ist es einmal so weit gekommen, empfiehlt sich eine >> Darmsanierung.
Welche Nahrungsmittel enthalten viel L-Glutamin?
L-Glutamin ist in vielen gesunden und proteinreichen Lebensmitteln enthalten. Einige Käsesorten, Soja- und Weizenprodukte enthalten ebenfalls viel L-Glutamin - von ihnen ist allerdings abzuraten, da die Nährstoffdichte oft unzureichend und die Schadstoffbelastung für den Darm zu hoch wäre.
Diese Lebensmittel enthalten besonders viel L-Glutamin:
Tierische Produkte: Huhn, Rind und Fisch (z. B. Lachs, Kabeljau). Milchprodukte wie Käse, Quark und Joghurt.
Pflanzliche Quellen: Spinat, Petersilie, Kohl, Rote Beete. Hülsenfrüchte wie Linsen und Bohnen.
Fermentierte Produkte: Sauerkraut, Kimchi und Miso.
Tipp: Eine Kombination aus tierischen und pflanzlichen Quellen bietet eine optimale Aufnahme.
Anwendungsgebiete für L-Glutamin:
Die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von L-Glutamin reichen von der Unterstützung der täglichen Gesundheit bis hin zur therapeutischen Anwendung:
- Stress: Zu Zeiten physischen Stresses – z.B. nach Verletzungen, größeren Operationen, Verbrennungen und bei chronischen Krankheiten – kommt es zu einem deutlich erhöhten Bedarf an Glutamin im Darm, in der Leber und für die Versorgung des Immunsystems. In solchen Situationen ist die körperliche Glutaminsäure-Bildung im Allgemeinen bereits nicht ausreichend, um den erhöhten Bedarf zu decken. Besonders wichtig wird die Supplementierung jedoch, wenn die betroffene Person nur geringe Proteinreserven hat.
- Alkoholismus: Kann das Verlangen nach Alkohol unterdrücken und Angstzustände verringern.
- Antioxidative Wirkung: Wird Glutamin zusammen mit Cystein eingenommen, kann der Glutathion-Spiegel in der Leber und im Darm angehoben werden, was die antioxidative Kapazität dieser Gewebe erhöht.
- Beruhigende Wirkung: GABS hat eine leicht beruhigende und besänftigende Wirkung; deshalb kann durch Zufuhr von Glutamin reizbaren, nervösen, ängstlichen oder schlaflosen Menschen geholfen werden.
- Hoher Blutdruck: GABS kann erhöhten Blutdruck senken.
- Immunsystem: Da Glutamin die Hauptenergiequelle für Immunzellen darstellt, kann es das Immunsystem stärken. Die Produktion von weißen Blutkörperchen wird angeregt und ihre Funktion, besonders unter körperlichem Stress, wird positiv beeinflusst.
- Magen-Darm-Trakt: Da Glutamin prinzipiell eine wichtige Energiequelle für die Darmzellen ist, ist es bei Menschen mit Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, entzündlichem Durchfall oder nach einer Darmoperation angebracht. Glutamin kann auch Schäden an der Innenwand des Verdauungstraktes, wie Magengeschwüre oder Gastritis (Magenentzündung), die auf Aspirin oder Alkohol zurückzuführen sind, entgegenwirken. Bei erhöhter Darmdurchlässigkeit ist es das Mittel der Wahl.
L-Glutamin für den Muskelaufbau
L-Glutamin ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Muskelstoffwechsels und spielt eine Schlüsselrolle bei der Regeneration und dem Aufbau von Muskelgewebe.
Wirkung auf den Muskelaufbau:
Fördert die Proteinsynthese: L-Glutamin liefert die Aminosäuren, die für die Reparatur und den Aufbau von Muskelfasern erforderlich sind.
Reduziert Muskelabbau: Während intensiver Belastung schützt es die Muskeln vor katabolischem Stress.
Verbessert die Regeneration: Glutamin stellt Energie für Muskelzellen bereit und beschleunigt die Wiederherstellung nach dem Training.
Einnahme für Sportler:
5–10 g L-Glutamin unmittelbar nach dem Training einnehmen. Eine zusätzliche Portion vor dem Schlafengehen kann die nächtliche Regeneration fördern.
L-Glutamin und Abnehmen
L-Glutamin kann beim Abnehmen helfen – besonders bei Heißhunger oder Stoffwechselproblemen.
Mechanismen zur Gewichtsreduktion:
- Regulierung des Blutzuckerspiegels: L-Glutamin hilft, Heißhunger auf Zucker zu reduzieren, indem es die Insulinsensitivität verbessert.
- Förderung des Fettabbaus: Es unterstützt die Fettverbrennung durch eine optimierte Mitochondrienfunktion.
- Unterdrückung von Heißhunger: Glutamin liefert Energie für das Gehirn, was das Verlangen nach süßen Lebensmitteln verringern kann.
Einnahmeempfehlung:
Täglich 5–10 g vor Mahlzeiten, um Heißhunger zu vermeiden und den Stoffwechsel zu fördern.
Glutamin bei Erkältung
L-Glutamin stärkt das Immunsystem, indem es als Brennstoff für Immunzellen wie Lymphozyten und Makrophagen dient. Es kann helfen, Erkältungen vorzubeugen und den Heilungsprozess zu beschleunigen.
Nutzen bei Erkältungen:
- Steigerung der Immunfunktion: Unterstützt die Vermehrung und Aktivität von Abwehrzellen.
- Schnellere Regeneration: Versorgt den Körper mit Energie, um schneller wieder fit zu werden.
- Entzündungshemmung: Reduziert oxidative Schäden durch freie Radikale während einer Infektion.
Dosierung bei Erkältung:
5–10 g täglich während der Erkältung, vorzugsweise in Kombination mit Vitamin C und Zink.
L-Glutamin bei Histaminintoleranz
Menschen mit Histaminintoleranz profitieren besonders von L-Glutamin, da es die Darmgesundheit verbessert und die Histamin-Abbaukapazität unterstützt.
Einnahmeempfehlung:
3–5 g zweimal täglich, idealerweise kombiniert mit probiotischen Kulturen, die Histamin abbauen (z. B. Lactobacillus rhamnosus).
Wie hilft Glutamin?
Reduktion von Entzündungen im Darm: Ein gesunder Darm ist essenziell, um Histamin effizient abzubauen.
Stärkung der Darmbarriere: Minimiert die Aufnahme von Histamin aus der Nahrung.
Unterstützung des Immunsystems: Reduziert überschießende Immunreaktionen, die Symptome wie Kopfschmerzen oder Hautreaktionen verstärken können.
Für welche Risikogruppen ist L-Glutamin wichtig?
- Menschen mit chronischen Darmerkrankungen.
- Leistungssportler mit hohem Energieverbrauch.
- Patienten in der Genesungsphase nach Operationen.
- Ältere Menschen mit altersbedingtem Muskelabbau.
L-Glutamin - Synergien mit anderen Mikronährstoffen
Vitamin D: Verstärkt die Immunantwort.
Probiotika: Kombiniert mit Glutamin verbessert es die Darmflora.
Omega-3-Fettsäuren: Fördert die entzündungshemmende Wirkung.
Wissenschaftliche Studien zu L-Glutamin
Die vielfältigen positiven Wirkungen von L-Glutamin sind durch zahlreiche wissenschaftliche Studien und umfassende Fachliteratur fundiert belegt. Die Kernbotschaften aus der Forschung unterstreichen L-Glutamins essenzielle Rolle weit über die reine Proteinbildung hinaus:
- Zentrale Energiequelle: L-Glutamin ist unerlässlich als wichtige Energiequelle für sich schnell teilende Zellen wie die der Darmschleimhaut und des Immunsystems (Kim & Kim, 2017; Cruzat et al., 2018; Biesalski et al., 2020).
- Darmgesundheit: Eine ausreichende Glutaminversorgung unterstützt maßgeblich die Integrität der Darmbarriere und kann das "Leaky-Gut-Syndrom" sowie andere Darmprobleme positiv beeinflussen (Kim & Kim, 2017; Biesalski et al., 2020).
- Immunsystem: Durch seine Rolle als Zellenergiequelle trägt L-Glutamin zu einer robusten Immunfunktion bei (Cruzat et al., 2018).
- Regeneration bei Sportlern: Studien bestätigen die regenerationsfördernde Wirkung von L-Glutamin, indem es die Erholungszeit nach intensivem Training verkürzt und den Muskelerhalt unterstützt (Legault et al., 2015; König & Joost, 2021).
- Antioxidative Wirkung: L-Glutamin ist ein wichtiger Vorläufer von Glutathion, einem zentralen Antioxidans im Körper, und trägt somit zu den antioxidativen Kapazitäten bei (Gröber, 2020).
- Beruhigende Wirkung: Durch seine Beteiligung an der GABA-Synthese im Gehirn kann L-Glutamin eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem entfalten (Gröber, 2020).
Häufige Fragen zu L-Glutamin
Wie schnell wirkt L-Glutamin?
Erste Effekte auf den Darm können bereits nach wenigen Tagen spürbar sein.
Ist L-Glutamin auch für Veganer geeignet?
Ja, es gibt vegane Varianten von L-Glutamin, meist aus fermentierten Pflanzen.
Kann L-Glutamin bei Schlafproblemen helfen?
Ja, es fördert die Bildung von GABA, das eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem hat.
Gibt es Nebenwirkungen?
In den empfohlenen Dosierungen ist L-Glutamin sicher. Nebenwirkungen treten nur bei sehr hohen Dosierungen auf (>40 g/Tag), bei denen es zu Magenbeschwerden kommen kann.
Wie lange sollte man L-Glutamin einnehmen?
Die Einnahme kann je nach Bedarf langfristig erfolgen, insbesondere bei chronischen Beschwerden und zur dauerhaften Unterstützung der Darmgesundheit.
Was ist die Hauptfunktion von L-Glutamin im Körper?
L-Glutamin ist die am häufigsten vorkommende Aminosäure im Körper und spielt eine zentrale Rolle bei der Aufrechterhaltung der Darmbarriere, indem es die Darmschleimhautzellen (Enterozyten) als primäre Energiequelle versorgt und ihre Regeneration fördert.
Kann L-Glutamin die Immunfunktion unterstützen?
Ja, L-Glutamin ist ein wichtiger Nährstoff für Immunzellen wie Lymphozyten und Makrophagen. Eine ausreichende Versorgung ist entscheidend für eine starke Immunantwort, besonders in Zeiten von Stress oder Krankheit.
Hilft L-Glutamin bei Sportlern oder nach intensivem Training?
Absolut. L-Glutamin ist bei Sportlern beliebt, da es zur Muskelregeneration beitragen, Muskelkatabolismus reduzieren und die Erholung nach intensivem Training unterstützen kann. Es hilft auch, das Immunsystem zu stärken, das bei hohen Belastungen oft geschwächt ist.
Welche Lebensmittel sind reich an L-Glutamin?
L-Glutamin ist in proteinreichen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch, Milchprodukten (z.B. Käse, Joghurt), Eiern sowie in pflanzlichen Quellen wie Hülsenfrüchten, Nüssen, Spinat, Rotkohl und Rote Bete enthalten.
Kann L-Glutamin bei "Leaky Gut" (erhöhter Darmdurchlässigkeit) helfen?
Ja, L-Glutamin ist bekannt dafür, die Integrität der Darmschleimhaut zu stärken und die "Tight Junctions" (Darmverbindungen) zu verbessern. Dies macht es zu einem wichtigen Nährstoff bei der Unterstützung der Darmbarriere, die bei einem "Leaky Gut" beeinträchtigt ist.
Quellenverzeichnis
Ardawi, M. S., & Newsholme, E. A. (1985). Glutamine metabolism in lymphocytes and macrophages. Biochemical Journal, 232(1), 167–176.
Biesalski, H. K., Grimm, P., & Nowitzki-Fecker, B. (2020). Ernährungsmedizin: Nach dem Curriculum Ernährungsmedizin der Bundesärztekammer (5. Aufl.). Georg Thieme Verlag. Cruzat, V.,
Rogero, M. M., Keane, K. N., Curi, R., & Newsholme, P. (2018). Glutamine: Metabolism and immune function, supplementation and clinical translation. Nutrients, 10(11), 1564. https://doi.org/10.3390/nu10111564
Frankhuizen, A. (2016). Whitepaper Basissupplementierung. Natura Foundation. Gröber, U. (2020). Mikronährstoffe: Metabolic Tuning – Prävention – Therapie (4. Aufl.). Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart.