Gelenke - geeignete Supplementierung mit Mikro- und Makronährstoffen für mehr Lebensqualität

Gelenke und ihre Stressoren
Heutige Ernährung: Warum ist eine Supplementierung erforderlich? 
Säure-Basen-Gleichgewicht
Regulierung und Säurepuffer
Die Bedeutung von Bewegung 

Die Beweglichkeit unserer Gelenke ist von großer Bedeutung für die Lebensqualität. Flexible Gelenke sind wichtig bei der Arbeit und beim Sport – und sie helfen uns dabei, unseren Gefühlen und Stimmungen körperlichen Ausdruck zu verleihen. Die wichtigsten Voraussetzungen zur Bewahrung dieser Beweglichkeit sind gute Ernährung, ausreichende Bewegung und eine geeignete Supplementierung mit Mikro- und Makronährstoffen. Auch bei bereits bestehenden Gelenkproblemen kann mit den richtigen Mitteln viel erreicht werden.

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Gelenke - geeignete Supplementierung mit Mikro- und Makronährstoffen für mehr Lebensqualität

Gelenke und ihre Stressoren
Heutige Ernährung: Warum ist eine Supplementierung erforderlich? 
Säure-Basen-Gleichgewicht
Regulierung und Säurepuffer
Die Bedeutung von Bewegung 

Die Beweglichkeit unserer Gelenke ist von großer Bedeutung für die Lebensqualität. Flexible Gelenke sind wichtig bei der Arbeit und beim Sport – und sie helfen uns dabei, unseren Gefühlen und Stimmungen körperlichen Ausdruck zu verleihen. Die wichtigsten Voraussetzungen zur Bewahrung dieser Beweglichkeit sind gute Ernährung, ausreichende Bewegung und eine geeignete Supplementierung mit Mikro- und Makronährstoffen. Auch bei bereits bestehenden Gelenkproblemen kann mit den richtigen Mitteln viel erreicht werden.

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Gelenksbeschwerden: Ursachen & Lösungen - Dr. Stark klärt auf!


An der Entstehung, dem Verlauf und der Prognose von Gelenkerkrankungen ist stets der gesamte Körper beteiligt: Low-grade-Entzündungen, oxidativer Stress und das Säure-Basen-Gleichgewicht sind dafür nur einige wenige Beispiele. Eine Therapie, die nur bei einem dieser vielfältigen Faktoren ansetzt, kann daher niemals erfolgreich sein.

Gelenke und ihre Stressoren

Die Gelenke bilden die Verbindungen zwischen den Skelettteilen und sorgen für Belastbarkeit und Flexibilität. Wenn sie nicht richtig funktionieren, ist die Bewegungsfreiheit des Menschen eingeschränkt. Je größer diese Beeinträchtigung ist, desto stärker wirkt sie sich auf die Lebensqualität des Menschen aus.

Das Kniegelenk ist das größte Synovialgelenk des Körpers. Da die Verhältnisse bei den meisten anderen Gelenken ähnlich oder identisch sind, vor allem im Bereich der potenziellen Stressoren, wollen wir das Kniegelenk als Modell für alle Gelenke verwenden.

  • Die Belastbarkeit wird durch Gelenkkapsel, Bänder und Muskeln gewährleistet.
  • Der Knorpel schützt gegen Stöße und Abrieb und setzt sich aus Typ-2-Collagen, Wasser, Proteoglycanen und Chondrozyten zusammen.
  • Collagen verleiht Festigkeit gegenüber Zugkräften und vertikalen Belastungen.
  • Das Wasser sorgt gemeinsam mit den Proteoglycanen für Zelldruck und Elastizität und verringert Reibung.
  • Die Chondrozyten bauen die Knorpelmatrix auf und verdauen die nicht mehr funktionsfähigen Knorpelzellen.


Homöostase und Stressoren

Der Körper passt sich ständig an die momentanen Gegebenheiten an, um die Homöostase aufrechtzuerhalten. Dies ist essenziell, um allen Zellen des Körpers eine stabile Umgebung zur Verfügung zu stellen, in der sie ihre Aufgaben optimal erfüllen können. Stressoren sind alle chemischen, physikalischen und mikrobiologischen Faktoren, die diese Homöostase (vorübergehend) stören. Eine gestörte Homöostase wirkt sich auf alle Körpersysteme aus und beeinträchtigt somit auch das Kniegelenk.

Chemische Stressoren

Rauchen ist ein chemischer Stressor und erhöht das Risiko der Entwicklung von rheumatoider Arthritis. Auch übermäßiges Essen ist ein chemischer Stressor: Es stimuliert die Bildung von Fettzellen, die eine wichtige Quelle entzündungsfördernder Substanzen sind. Weiterhin trägt auch der regelmäßige Verzehr säure lastiger Lebensmittel langfristig zur Zerstörung von Knochengewebe bei.
Der Mangel an Antioxidantien führt zu oxidativen Schäden. Ein Protein Mangel führt zum Abbau von Muskelgewebe, das den Gelenken Festigkeit verleiht. 

Physikalische Stressoren

Physikalische Stressoren wirken meist örtlich begrenzt. Sie werden im Allgemeinen durch allzu repetitive Bewegungsmuster verursacht. Falscher Gebrauch von Fitnessgeräten, starre oder einseitige Trainingskonzepte, die ewige Wiederholung der immer gleichen Bewegungen mit der Computermaus: All dies kann zu Muskeltraumata, RSI und Tennisarm führen. Physische Stressoren kann man durch aufbauende Körperübungen korrekt entgegenwirken.

Mikrobiologische Stressoren

Beispiele für mikrobiologische Stressoren sind unter anderem durch Viren verursachte Entzündungen, Bakterien, Parasiten und andere Mikroorganismen.

Je mehr und je stärker Stressoren aktiv sind, desto schwieriger wird es für den Körper, die Homöostase aufrechtzuerhalten. Und das bedeutet, dass dann zum Beispiel auch im Kniegelenk unkontrollierbare Schäden auftreten können. Was ein lokaler Verschleiß zu sein scheint, entsteht in Wirklichkeit durch die Wechselwirkung des Gelenks mit dem ganzen Körper. Dabei spielen Gene, Ernährung, Bewegung, Immunsystem, Antioxidantien Status, Säure-Basen-Gleichgewicht und zahlreiche andere Teilsysteme und Reaktionswege gleichermaßen eine Rolle.

Oxidativer Stress, Low-grade-Entzündungen und Gelenkprobleme sind eng miteinander verwandt. Oxidativer Stress spielt eine Rolle bei der Zellalterung und dem damit zusammenhängenden Funktionsverlust. Low-grade-Entzündungen bilden wiederum die Ursache für oxidativen Stress. Bei Gelenkproblemen ist es daher wichtig, diese Negativspirale so schnell wie möglich zu durchbrechen.

Heutige Ernährung: der größte Stressor

Warum ist eine Supplementierung erforderlich?
Diese Notwendigkeit entsteht, weil unsere heutige Nahrung nicht mehr so gehaltvoll wie die unserer Vorfahren ist. Viele Pflanzen enthalten infolge der intensiven Landwirtschaft weniger Magnesium, Calcium und andere wichtige Mineralstoffe als Wildarten. Die Globalisierung und Industrialisierung der Lebensmittelversorgung hat dazu geführt, dass die Diversität unseres Speisezettels gegenüber der Ernährungsweise unserer Vorfahren, die jährlich Hunderte von verschiedenen Kräutern und Pflanzen verzehrten, um zehn bis zwanzig Prozent gesunken ist.

Daher fehlen in unserer heutigen Ernährung nicht nur viele Antioxidantien, sondern unter anderem auch viele immununterstützende Substanzen. Eine Supplementierung mit natürlichen und naturidentischen Substanzen kann solche Defizite ausgleichen und ist daher für eine optimale Gesundheit des Bewegungsapparates indiziert. Gezielte Supplementierung zeigt eine ganze Reihe sehr vorteilhafte Wirkungen auf Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis, Arthrose, Gicht und Weichteilrheumatismus.

Glucosamin

Glucosamin hilft bei Arthrose des Knies. Es dient als Baustein für Proteoglykane. Außerdem stimuliert Glucosamin die Bildung von Synovialflüssigkeit. Allerdings ist dazu ausreichend Knorpel erforderlich, in den sich das Glucosamin einlagern kann, sodass Glucosamin seine Wirkung immer schlechter entfaltet, je stärker der Knorpel bereits abgebaut ist. Eine in der medizinischen Fachzeitschrift Lancet veröffentlichte Studie zeigt, dass eine über drei Jahre täglich verabreichte Dosis von 1500 mg Glucosamin zu einer verringerten Progression von Schmerzen, Steifigkeit und körperlichen Einschränkungen bei Arthrose des Knies im Vergleich zu Placebo führt. Sie hat jedoch keine Auswirkung auf den zugrundeliegenden Entzündungsprozess.

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UC-II

UC-II® plus enthält nicht-denaturiertes Typ-2-Collagen. Es verbessert sowohl die zugrundeliegende Entzündung bei rheumatoider Arthritis und Osteoarthritis als auch die hinzukommenden Beschwerden. Durch Interaktion mit den Peyer-Plaques im Darm-assoziierten lymphatischen Gewebe (GALT) wird eine Hyporeaktivität des Immunsystems induziert, wodurch die Schmerzintensität in den Gelenken abnimmt. Peyer-Plaques sind eine Anhäufung von Immunzellen, die in das Darmepithel eingebettet sind. Dort neutralisieren sie pathogene Organismen und Proteine. Auch das UC-II wird von ihnen phagozytiert, wodurch die Produktion von T-Regulatorzellen stimuliert wird, die wiederum TGF-β und IL-10 freisetzen. Diese Substanzen werden mit dem Blut und der Lymphflüssigkeit in die Gelenke transportiert. Dies fördert die gesunde Immunantwort und sorgt letztlich dafür, dass die Chondrozyten damit beginnen, anstelle von pro-inflammatorischen Cytokinen wieder Collagen und Proteoglykane zu bilden. Auch die T-Regulatorzellen selbst tragen dabei zur Gesundung bei.

Zusätzlich enthält es eine Reihe bewährter Gelenksubstanzen wie Curcuma, Kupfer und Mangan. Der Mineralstoff Mangan unterstützt unter anderem die Bildung und Struktur des Knorpels. Curcuma longa unterstützt die Gelenke und das Immunsystem. Weihrauch Extrakt (Boswellia serrata) trägt zur Gesundheit der Gelenke bei und Kupfer hilft, den Zustand des Bindegewebes aufrechtzuerhalten. Weiterhin enthält das Produkt auch Vitamin D zur Unterstützung des Skeletts.

Wenn UC-II gemeinsam mit Glucosamin verabreicht wird, wird die Problematik gleichermaßen bei der Ursache (Entzündung) und den Folgen (Schäden) angegangen.

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Fischfettsäuren

Die für den Fischverzehr empfohlene Menge wird von der mehrheit der Bevölkerung nicht erreicht. Daher ist anzunehmen, dass die meisten Menschen zu wenig EPA und DHA aufnehmen. Diese Substanzen sind jedoch zur Bildung von Resolvinen erforderlich, die der Körper zum Beenden von Entzündungsprozessen benötigt. Außerdem tragen Omega-3-Fettsäuren zu einem besseren Gleichgewicht zwischen Omega-3 und Omega-6 bei. Dies bleibt gerade auch dann wichtig, wenn sich bereits Gelenkprobleme eingestellt haben.

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Astaxanthin

Astaxanthin hemmt sowohl Entzündungen als auch freie Radikale. Es ist ein Super-Antioxidans, das für die rosa Farbe von Garnelen, Krill und Lachs verantwortlich ist. Es scheint in der Lage zu sein, Low-grade Entzündungen abwärtszuregulieren.
Es dauert ca. 2 bis 4 Wochen, bis sich die Gelenkschmerzen verringern und Kraft und Mobilität wieder zunehmen.

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MSM

MSM ist Schwefel in seiner organischen Form, in der er in Gemüse und Fleisch enthalten ist. Bei Arthrose kann ein stark verringerter Schwefelspiegel vorliegen. Eine Supplementierung mit MSM ist vorteilhaft für Schmerz und Funktion und lässt sich gut mit Glucosamin kombinieren.

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Curcuma longa

Bei Rheuma steht der Transkriptionsfaktor NF-kB im Mittelpunkt, diejenige Substanz, die entzündungsfördernde Cytokine von der DNA transkribiert. Aufgrund seiner hemmenden Wirkung auf NF-kB kann Curcuma longa sowohl die akute als auch die chronische Phase von Rheuma positiv beeinflussen. Außerdem ist Curcuma longa erwiesenermaßen ebenso wirksam bei der Behandlung von Schmerzen, Schwellungen und der Morgensteifigkeit, die so charakteristisch für rheumatoide Arthritis ist, wie NSAR (Aspirin, Ibuprofen und Diclofenac).

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Vitamine C und E

Die Vitamine C und E sind Antioxidantien, die der Körper benötigt, um freie Radikale, die zur Gelenkzerstörung beitragen können, zu hemmen. Ein niedriger Antioxidantienstatus ist ein Risikofaktor für rheumatoide Arthritis. Insbesondere kann ein niedriger Gehalt an Vitamin C zu Problemen führen: Ein Vitamin-C-Mangel erhöht das Risiko von Polyarthritis um 300 Prozent.

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Vitamin D

Das Risiko der Entwicklung von Gelenkbeschwerden ist bei einem Vitamin-D-Mangel erhöht. Vor allem bei Frauen mit rheumatoider Arthritis werden häufig verringerte Vitamin-D-Blutwerte angetroffen. Dabei gilt: Je gravierender die Gelenkbeschwerden, desto größer der Mangel. Außerdem zeigt sich, dass das Risiko von rheumatoider Arthritis steigt, je weiter entfernt man vom Äquator lebt. In der Regel leiden Personen mit Kniearthrose bei niedrigeren Konzentrationen unter stärkeren Schmerzen und geringerer Beweglichkeit. Auch die Verschlimmerung des Krankheitszustands schreitet bei Vitamin-D-Mangel schneller fort.

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Säure-Basen-Gleichgewicht

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Bewahrung gesunder Gelenke ist die Aufrechterhaltung eines guten Säure-Basen Gleichgewichts. Sowohl bei der Prävention als auch bei der Behandlung. Bei falschen pH-Werten von Flüssigkeiten und/oder Geweben können bestimmte Enzyme nicht aktiv werden. So werden Verdauungsenzyme aus der Bauchspeicheldrüse im Darm nur bei einem pH-Wert über 7 aktiv. Liegt er darunter, werden die Nährstoffe nicht mehr vollständig verdaut und gelangen nicht mehr in ausreichender Menge dorthin, wo sie gebraucht werden, zum Beispiel in den Gelenken. Die nur halb verdauten Reste können ihrerseits weitere Entzündungen verursachen, die sich ebenfalls negativ auf die Gelenke auswirken.


Regulierung und Säurepuffer

Glücklicherweise verfügt der Körper über einen Regulierungsmechanismus aus Säurepuffern, und die Fähigkeit, Säuren über Nieren und Lunge auszuscheiden. Die stärksten Puffer sind Hämoglobin, Albumin und Bicarbonat. In geringerem Umfang können auch Calcium, Magnesium und Kalium als Puffer dienen.
Weiterhin sorgt ein Säureüberschuss in der Nahrung dafür, dass die Regulierungsmechanismen versuchen, die überschüssige Säure loszuwerden und – wenn dies nicht mehr gelingt – den Überschuss mit alkalischen Substanzen zu kompensieren, die dann beispielsweise aus den Knochen entnommen werden. Eine mehr basische Ernährung entlastet das Puffersystem, sodass es den Knochen keine Mineralstoffe mehr zu entziehen braucht. Auf diese Weise wird auch ein relativer Mineralstoffmangel im Körper vermieden. Idealerweise sollte die Nahrung zu 80 % basisch und zu 20 % sauer sein. 


Die Bedeutung von Bewegung 

Der Mensch ist nicht dazu geschaffen, längere Zeit auf einem Bürostuhl zu hocken. Dies zeigt sich sehr deutlich an der langen Liste von gesundheitlichen Störungen, an denen man bei nicht ausreichender Bewegung zu erkranken droht. Menschen, die viel sitzen, haben häufiger hohe Cholesterinwerte, erhöhtes Risiko für Herz- Kreislauferkrankungen, Rückenschmerzen und Durchblutungsstörungen. Das Problem dabei ist, dass Bewegung allein nicht ausreicht, um dies vollständig zu kompensieren. Sehr lange Arbeitstage (>10 Stunden) sitzend zu verbringen, kann die gesunde Wirkung körperlicher Bewegung wieder vollends zunichtemachen.

Um körperlich wieder ein bisschen mehr in unsere evolutionär angelegte Spur zurückzufinden, ist ein Bewegungsmuster zu empfehlen, das so gut wie möglich wie folgt aussieht:

  • Kurzfristige intensive Anstrengung, gefolgt von Ruhe (intermittierendes Training),
  • Soviel wie möglich zu Fuß gehen
  • Regelmäßig Gewichte heben
  • Mehr, schneller und härter ist dabei nicht unbedingt besser
  • Nach Möglichkeit im Freien, in einem sozialen Umfeld
  • So wenig wie möglich sitzen

Im Bereich der körperlichen Bewegung ist dies die beste Vorbeugung gegen Gelenkerkrankungen. Gerade bei rheumatischen Erkrankungen ist es wichtig, sich viel zu bewegen. Das stärkt Knochen und Muskeln und hält die Gelenke geschmeidig, sodass weniger Schäden auftreten können. Bei entzündlichem Rheuma ist es ratsam, sich auch während Krankheitsschüben viel zu bewegen, dabei aber nicht über die Schmerzgrenze zu gehen. Der Knorpel nutzt sich durch Bewegung übrigens nicht schneller ab, jedoch bleibt die Beweglichkeit besser erhalten. In ruhigen Phasen kann dann wieder mehr unternommen werden. Auch bei Arthrose ist es wichtig, immer in Bewegung zu bleiben, um Steifigkeit zu vermeiden. Auch hier wird durch Bewegung keine zusätzliche Abnutzung des Knorpels verursacht. Jedoch könnte übertrieben intensives Bewegen in der Tat zu Verletzungen und Erschöpfung führen und sollte daher vermieden werden.

Fazit

Die Beweglichkeit unserer Gelenke ist von großer Bedeutung für die Lebensqualität. Die wichtigsten Voraussetzungen zu ihrer Bewahrung sind gute Ernährung, ausreichende Bewegung und eine geeignete Supplementierung mit Mikro- und Makronährstoffen.

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